Preisträger Kavpersaz
Preisträger Kavpersaz   Foto: D. Incoronato
Preisträger Cyminology
Preisträger Cyminology   Foto: D. Incoronato
Preisträger Kellerkommando
Preisträger Kellerkommando   Foto: D. Incoronato








creole Trailer 2011 Fotos & Musik







creole Trailer 2011 Text & Musik


creole – globale Musik aus Deutschland 2013

Liebe MusikerInnen,
die 4. Runde der creole – globale musik aus deutschland startet mit den Ausschreibungen Anfang 2013!
Bis dahin bitten wir Euch um Geduld und laden Euch herzlich zu den creole-Konzerten ein, die 2012 landauf und landab stattfinden werden.

creole – globale Musik aus Deutschland 2011
new anatolian traditionals trifft poetischen persian jazz trifft fränkische volxmusik!

22.05.2011: Die creole - Deutschlands einziger Weltmusik-Wettbewerb - kürt ihre Gewinner

Die Werkstatt der Kulturen, Ausrichter des Wettbewerbs creole – globale musik aus deutschland hat eine hochkarätige, sechsköpfige Jury berufen, die in der gestrigen Nacht über die drei Gewinner der creole 2011 entschieden hat.

Die Gewinner der creole – globale Musik aus Deutschland sind:

Die drei gleichrangigen Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 5000 € und die creole-Preisskulptur.

die künstler

Kavpersaz – New Anatolian Traditionals
Der Name dieser vierköpfigen Formation, setzt sich aus jeweils einer Silbe von markanten Instrumenten zusammen wie der Hirtenflöte Kaval und den Perkussionsinstrumenten wie der kurdischen Rahmentrommel Erbane, der Vasentrommel Darbuka und der anatolischen Davul sowie der Langhalslaute Saz. Bei Kavpersaz dient die Besetzung jedoch nicht der beiläufigen folkloristischen Unterhaltung, sondern sie nutzt das Potential der anatolischen Musiktraditionen. Nach jahrelanger Bühnenerfahrung in verschiedenen Bands schlossen sich die Musiker zu einem musikalischen Quartett zusammen, um ihre Erfahrungen in ein kunstvolles Ensemblespiel einzubringen. Kavpersaz präsentieren traditionelle anatolische Musik in neuen Gewändern.
www.kavpersaz.com|

Cyminology – Poetischer Persian Jazz
Kammermusikalischer Jazz und persische Lyrik. Ost und West, Alt und Neu, in bruchloser Synthese. „Saburi“ ist bereits die zweite Veröffentlichung von -Cyminology für das Münchner Label ECM. In den Kompositionen von Cymin -Samawatie, verschmelzen die Klangfarben des Impressionismus mit der Lebendigkeit des zeitgenössischen Jazz. Ihre Texte sind beeinflusst von den großen persischen Dichtern, wie Hafis, Rumi, Khayyam und der aktuellen Lage in Iran. Das Quartett mit erschafft mit seinen Klangkompositionen Bilder und Phantasien. Sanft und zum Teil melancholisch mutet Cyminologys Musik an, und doch scheuen sie Ausflüge zu Rock und Pop keineswegs. Mit ihrer Musik sind sie auf verschiedenen Tourneen bereits um die halbe Welt gereist. Kammer-Jazz auf Welt-Niveau!
www.cyminology.de| www.myspace.com/cyminology

Kellerkommando – Fränkische Volxmusik mit russischem Gangstarap
Wo finden die popkulturellen Innovationen des 21. Jahrhunderts statt? In Berlin, Tokyo oder New York? Falsch geraten. In der idyllischen fränkischen Bierstadt Bamberg hat eine Truppe junger Menschen eine musikalische Revolution losgetreten: Das kuriose Kellerkommando vermengt althergebrachte Volksmusik aus Franken und anderen Ländern mit fetten HipHop-Beats von heute inklusive russischem Straßenrap. Die Refrains der künftigen Volxmusik-HipHop-Hits gehen dabei zurück auf traditionelle fränkische Lieder, wie sie in Wirtshäusern und auf Kirchweihen gesungen wurden und teilweise noch werden. Wie in vielen Rap- Texten, wird dabei viel von Feiern, Sex und sozialen Missständen erzählt. Kellerkommando beweist: HipHop ist die Volxmusik von heute!
www.kellerkommando.de

die jury

Dr. Thomas Burkhalter | Musikethnologe, Kulturjournalist, Veranstalter
Dr. Thomas Burkhalter ist nicht nur Musikliebhaber, sondern auch Experte und Musikwissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt lokale und globale Vernetzungs­prozesse von Musik aus dem Nahen Osten und Afrika. Er ist Gründer und Chefredakteur des Online-Magazins Norient und leitet seit diesem Jahr das Forschungsprojekt „Globale Nischen – Musik in einer transnationalen Welt“ an der Zürcher Hochschule der Künste.

Urna Chahar-Tugchi | Musikerin
Urna Chahar-Tugchi gilt als eine der außergewöhnlichsten Stimmen Asiens. Mit der Mongolei ist sie, obgleich sie sich als „world citizen“ beschreibt, durch ihre Musik tief verbunden. Der aktuelle Dokumentarfilm „Das Lied von den zwei Pferden“ präsentiert nicht nur ihre Musik, sondern begleitet sie auf ihrer Reise zu den Wurzeln ihrer Lieder, die sie als Kind von ihrer Großmutter in der mongolischen Steppe lernte und die heute Teil des UNESCO Weltkulturerbes sind. Urna experimentiert und kollaboriert immer wieder mit den verschiedensten Musikern aus Iran, Polen, Ungarn, Indien und Deutschland.

Albert Hosp | Musikjournalist, Redakteur, preisgekrönter Radiomoderator
Albert Hosp arbeitet seit 1982 beim Österreichischen Rundfunk als Radiomoderator und Redakteur und hat neben seinem Wissen als Musikjournalist zahlreiche musikalische Studien betrieben: zehn Jahre Violine, sechs Jahre Blockflöte, vier Jahre Musik- und Theaterwissenschaft, Chorleitung und Gesang und Jazztheorie – und hat keines davon, wie er selbst sagt, abgeschlossen. Als Radiomoderator und Musikexperte ist in diversen Gremien tätig, die sich mit Weltmusik beschäftigen.

Nader Korayeim | Agenturinhaber, Booker, Netzwerker
Mit seiner Agentur „Streetlife International“ hat es der Berliner Nader Korayeim inzwischen bis an die Spitze geschafft: Sie gilt europaweit als führende Booking-, Konzertver­an­staltungs- und Eventagentur in Sachen „urban music and culture“. Der Berliner arbeitet dabei vorwiegend mit internationalen Künstlern wie Missy Elliot, Busta Rhymes, 50 Cent u.v.m. zusammen.

Jay Rutledge | Labelinhaber, Produzent, Musikjournalist, Radiomoderator
Der studierte Ethnologe und Musikjournalist Jay Rutledge leitet seit 2004 mit „Outhere Records“ eine Plattenfirma, deren thematischer Schwerpunkt auf der Veröffentlichung von urbaner (Pop-)Musik aus Afrika liegt. Als freier Journalist führten ihn seine Reisen u.a. in den Senegal, nach Eritrea, Nigeria, Gambia, Mali und Südafrika. Seit 1996 arbeitet er u.a. für den BR und andere ARD-Anstalten und Zeitungen wie u.a. TAZ, SZ, Jazzthing und Riddim und ist seit 2003 als Radiomoderator tätig – seine aktuelle Sendung auf Bayern 2, „Breitengrad“, widmet sich den unterschiedlichsten musikalischen Regionen und Themen.

Christian Scholze | Labelinhaber
Der Frankfurter Christian Scholze produziert seit über 20 Jahren Weltmusik. Als Gründer und Geschäftsführer seines Plattenlabels „Network Medien“ veröffentlicht er Aufnahmen sowie Produktionen, die thematischen Feldern wie „Desert Blues“ oder„Road of the Gypsies“ gewidmet sind. Im Laufe seiner Karriere hatte er zahlreiche längere Aufenthalte in verschiedenen Ländern Afrikas, in vielen Ländern des Balkans, in der Karibik, Australien und Südamerika. Die Fortsetzung der Arbeiten an dem Projekt „Musica Negra in the Americas“ führten ihn kürzlich zu den schwarzen Kulturen auf Aruba, Bonaire und Curaçao.

die kriterien

die preisskulptur

Auch in diesem Jahr freuen wir uns außerordentlich, den Künstler vorstellen zu dürfen, der die creole Preisskulpturen entworfen und geschaffen hat.

Levan Vardosanidze lebt und arbeitet in Tblissi und ist zweifellos einer der wichtigsten zeitgenössischen Bildhauer Georgiens. Seine Arbeiten sind prestigeträchtige Preisskulpturen beim Internationalen Jazzfestival Tblissi. Musikikonen wie Miles Davis, Sun Ra oder Art Blakey wurden bereits mit Vardosanidzes Skulpturen geehrt.
Seiner großen Leidenschaft zur Musik haben wir es zu verdanken, dass Levan Vardosanidze von der creole sofort begeistert und bereit war, eine Trophäe für uns zu gestalten. Das Element der Bewegung ist in den meisten von Vardosanidzes Werken von großer Bedeutung und so ist der creole-Preis einer sich im Rhythmus bewegenden Note nachempfunden.
Wir wollen uns hier noch einmal ganz herzlich für die entstandenen Werke bedanken, in denen die Musik sowohl sichtbar als auch greifbar gemacht wurde. Mehr Informationen und Kontakt zu Levan Vardosanidze:
http://georgiaberlingalerie.de/vardosanidze.html
http://www.art.gov.ge/Vardosanidze-Levan.322


Allgemeine Informationen zu creole – globale musik aus deutschland finden Sie unter creole links im Menü!

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